KULTURSTIFTUNG HAUS EUROPA
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Für die euro­päi­sche Eini­gung gibt es zahl­rei­che sinn­vol­le Grün­de, die wir mit unse­rer Arbeit unter­stüt­zen wol­len. Dabei liegt der Schwer­punkt auf kul­tu­rel­len Pro­jek­ten als Brü­cke zu einer inten­si­ven Inte­gra­ti­on bei Bei­be­hal­tung natio­na­ler Beson­der­hei­ten.

Sol­ches unter­sützt

  • Zuge­hö­rig­keit zu einer Wer­te­ge­mein­schaft
  • Fried­li­ches Mit­ein­an­der auf wirt­schaft­li­chem Gebiet
  • Annä­he­rung zwi­schen dem Frem­den und dem Eige­nen
  • Ana­ly­sen von Gemein­sam­kei­ten und Unter­schie­den
  • Zukunfts­ver­ant­wor­tung, die sich gegen die Dog­ma­ti­sie­rung des linea­ren Fort­schritts und ste­ri­ler Nivel­lie­rung der Lebens­wel­ten erhebt und das Den­ken einer ande­ren Zukunft ermög­licht.
  • Die Stif­tung führt Pro­jek­te und Ver­an­stal­tun­gen durch. Dabei sucht sie auch die Zusam­men­ar­beit und Unter­stüt­zung ande­rer Insti­tu­tio­nen.

Geschichte und Ziele der Stiftung

Die KULTURSTIFTUNG HAUS EUROPA wur­de 1990 als eine der ers­ten ost­deut­schen Stif­tun­gen gegrün­det. Sie ist eine Stif­tung bür­ger­li­chen Rechts, sie ist gemein­nüt­zig und hat den Sitz im Land Bran­den­burg.
Die KHE ist eine ope­ra­ti­ve Stif­tung, das heißt, sie erar­bei­tet selbst Pro­jek­te und stellt zu deren För­de­rung Anträ­ge an Drit­te, denn das Stif­tungs­ka­pi­tal lässt lei­der kei­ne umfang­rei­che eige­ne För­der­mög­lich­keit zu.
Gegrün­det wur­de die Stif­tung mit dem Ziel, über kul­tu­rel­le Pro­jek­te den euro­päi­schen Gedan­ken zu pfle­gen und zu för­dern. Die Ver­stän­di­gung zwi­schen den Natio­nen und das kul­tu­rel­le Erbe Euro­pas kön­nen so als gemein­sa­me kul­tu­rel­le Auf­ga­ben in den Pro­zess der euro­päi­schen Eini­gung ein­ge­bracht wer­den.

Natio­na­le Kul­tu­ren, Denk­ge­wohn­hei­ten und Lebens­stil der Völ­ker haben sich über Jahr­tau­sen­de ent­wi­ckelt. Das Ergeb­nis sind unter­schied­li­che Erfah­run­gen, und Überzeugungen und Iden­ti­tä­ten. Ziel muss es sein, die Exis­tenz der mensch­li­chen Gemein­schaft zu sichern, natio­na­le Unter­schie­de bei­zu­be­hal­ten und inter­na­tio­na­le Gemein­sam­kei­ten zu ent­wi­ckeln.
Die Schwie­rig­kei­ten im gegen­wär­ti­gen inter­na­tio­na­len Wand­lungs­pro­zess erge­ben sich aus eben den gra­vie­ren­den, kon­tras­tie­ren­den Gefäl­len von Welt­erkennt­nis.
Ins­be­son­de­re wid­met sich die Stif­tung der Ent­wick­lung und dem Fort­wir­ken des kul­tu­rel­len Erbes der neu­en Bun­des­län­der im euro­päi­schen Kon­text. Dafür will die KULTURSTIFTUNG HAUS EUROPA öffent­li­ches Inter­es­se wecken.

Die Stif­tung soll ein euro­päi­scher Ort sein, der Brü­cken zwi­schen Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart, zwi­schen Kul­tu­ren, Spra­chen, Geschich­ten und Men­schen baut.
Die Stif­tung erar­bei­tet Pro­jek­te zu den ver­schie­de­nen kul­tu­rel­len Aspek­ten, sie ver­mit­telt Begeg­nun­gen zwi­schen Men­schen unter­schied­li­cher Natio­na­li­tä­ten. Der Sat­zungs­zweck wird vor allem durch Aus­stel­lun­gen, Kon­zer­te, Lesun­gen, Work­shops, Sym­po­si­en und Her­aus­ga­be von Publi­ka­tio­nen ver­wirk­licht, oft in Koope­ra­ti­on mit ande­ren kul­tu­rel­len Ein­rich­tun­gen und Insti­tu­ten. Der Grund­ge­dan­ke aller Zusam­men­ar­beit ist der eines gemein­sa­men euro­päi­schen Hau­ses.

Projekte

Aktuelle Projekte

2018 »zeit.PUNKT« Gesprächs- und Aus­stel­lungs­rei­he zu aktu­el­len The­men in Koope­ra­ti­on mit der Gale­rie Bart­hel + Tetz­ner 

Kon­zep­ti­on : Gabrie­le Musch­ter, Bernd Ros­ner
Pro­jekt­lei­tung und Mode­ra­ti­on : Stef­fen Damm

Die Ver­an­stal­tungs­rei­he zeit.PUNKT der KULTURSTIFTUNG HAUS EUROPA ist ein For­mat, mit dem ein kon­ti­nu­ier­li­cher Bei­trag zur Stär­kung der Gesprächs- und Debat­ten­kul­tur geleis­tet wer­den soll. Die Prä­sen­ta­ti­on aus­ge­wähl­ter Posi­tio­nen der Gegen­warts­kunst in den Räu­men des Kunst- und Doku­men­ta­ti­ons­zen­trums Fasa­nen­stra­ße 15 (Bart­hel + Tetz­ner) in Ber­lin-Char­lot­ten­burg bil­det dabei den Rah­men, um – aus­ge­hend von Fra­gen, die durch die Kunst gestellt wer­den – aktu­el­le Pro­blem­fel­der des gesell­schaft­li­chen Zusam­men­le­bens zu erschlie­ßen und kon­tro­vers zu dis­ku­tie­ren.

Die Zie­le der Rei­he bestehen in …
• der Stär­kung der Gesprächs-, Debat­ten- und Streit­kul­tur vor dem Hin­ter­grund einer zuneh­men­den Ten­denz zur ›Ver­ein­fa­chung‹ gesell­schaft­li­cher wie ästhe­ti­scher Dis­kur­se,
• der ›wech­sel­sei­ti­gen Erhel­lung‹ künst­le­ri­scher und ande­rer Logi­ken im Hin­blick auf ein ange­mes­sen kom­ple­xes Ver­ständ­nis gesell­schaft­li­cher und ästhe­ti­scher Ent­wick­lungs­pro­zes­se,
• der För­de­rung von Neu­gier­de und Sen­si­bi­li­tät für For­men einer (selbst-) kri­ti­schen Refle­xi­on in der Aus­ein­an­der­set­zung mit Kunst und Gesell­schaft.

Der über­ge­ord­ne­te Anspruch der zeit.PUNKT-Reihe besteht in der Schaf­fung eines Gegen­ge­wichts zur ten­den­zi­ell ober­fläch­li­cher und unver­söhn­li­cher wer­den­den Pra­xis der Debat­ten­füh­rung in der digi­ta­len Medi­en­ge­sell­schaft, die nicht prin­zi­pi­ell in Fra­ge gestellt, son­dern auf ihre Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten auf demo­kra­tisch-plu­ra­lis­ti­scher Grund­la­ge hin befragt wer­den soll.

Die Podi­ums­ge­sprä­che, Vor­trä­ge oder Lesun­gen sol­len anre­gen, unter­hal­ten, zum Selbst­den­ken ani­mie­ren, Neu­gier­de wecken und – durch gedank­li­che Ver­knüp­fun­gen – Hori­zon­te abste­cken. Des­halb set­zen sich die Gesprächs­krei­se bzw. die Vor­tra­gen­den je nach The­men­stel­lung aus nam­haf­ten Expert*innen unter­schied­lichs­ter gesell­schaft­li­cher Berei­che (Kunst/Kultur, Wis­sen­schaft, Jour­na­lis­mus etc.) zusam­men.

Veranstaltungen in der Reihe zeit.PUNKT

Else Gabriel, »Homo erectus«
 Ausstellung, 31. Mai bis 4. Juni 2018
Podiumsgespräch mit Else Gabriel und Durs Grünbein
am 1. Juni 2018

Den Auf­takt zu der Ver­an­stal­tungs­rei­he bil­de­te im Som­mer 2018 eine Aus­stel­lung der Künst­le­rin Else Gabri­el mit dem Titel »Homo erec­tus«, einer 2007 an der ehe­ma­li­gen deutsch-deut­schen Gren­ze begon­ne­nen Medi­en­per­for­mance, die sich eben­so kri­tisch wie iro­nisch mit unse­rer Iden­ti­tät als Gat­tungs­we­sen und Staats­bür­ger aus­ein­an­der­setzt. In einem Podi­ums­ge­spräch der Künst­le­rin mit dem Lyri­ker, Essay­is­ten und Über­set­zer Durs Grün­bein wur­de im Rekurs auf evo­lu­ti­ons­bio­lo­gi­sche Prä­ge­mus­ter, auf künst­le­ri­sche Metho­den und Stra­te­gi­en wie auch auf die aktu­el­le Migra­ti­ons­de­bat­te u.a. über das pre­kä­re Ver­hält­nis des Eige­nen und des Frem­den dis­ku­tiert.

Klaus Hähner-Springmühl, Ausgewählte Werke
Ausstellung, 17. Oktober 2018 bis 10. Februar 2019
Podiumsgespräch mit Thomas Florschuetz und
Alfred Weidinger am 18. Oktober 2018

Im Herbst 2018 fand das zwei­te Podi­ums­ge­spräch der zeit.PUNKT-Reihe unter dem Titel »Lebens­kunst ohne Selbst­scho­nung« statt. Am Bei­spiel von Klaus Häh­ner-Spring­mühl (1950–2006), einem der wich­tigs­ten Ver­tre­ter unan­ge­pass­ter Kunst in der DDR, gin­gen der Foto­künst­ler Tho­mas Flor­schuetz und der Direk­tor des Muse­ums der bil­den­den Küns­te Leip­zig, Alfred Wei­din­ger, u.a. Fra­gen nach dem Stel­len­wert bzw. der Rele­vanz nicht sys­tem­kon­for­mer Kunst in Ost-, West- und Gesamt­deutsch­land, der Frei­heit der Kunst in der Mehr­heits­ge­sell­schaft und der Kon­for­mi­tät der Abwei­chung in der Kul­tur der Gegen­wart nach.

Sabine Herrmann, »Monodie oder Der Klang der Innerlichkeit«,
Ausstellung, 28. Februar bis Mai 2019
Podiumsgespräch mit Sabine Herrmann und Susanne Elgeti
am 14. März 2019

In den kunst­be­zo­ge­nen Debat­ten unse­rer Gegen­wart schei­nen dezi­diert ästhe­ti­sche Zugän­ge zuneh­mend in den Hin­ter­grund zu tre­ten. Schon seit eini­ger Zeit ist zu beob­ach­ten, dass heu­te über­wie­gend von zwei Arten von Kunst die Rede ist, für die sich die Eti­ket­ten Markt- und Dis­kurs­kunst ein­ge­bür­gert haben. In die­sem Podi­ums­ge­spräch ging es vor die­sem Hin­ter­grund um Eigen­lo­gi­ken künst­le­ri­scher Ver­fah­rens­ord­nun­gen und eine Beto­nung von Kunst­au­to­no­mie und ästhe­ti­scher Dif­fe­renz, wie sie in Sabi­ne Herr­manns groß­for­ma­ti­gen Gemäl­den und kleiner­for­ma­ti­gen Zeich­nun­gen exem­pla­risch zum Aus­druck kom­men.

Das Podi­um­ge­spräch wur­de von Hin­rich Peters als Video auf­ge­nom­men

»BAUHAUS : Unter anderen Umständen«,
Karl-Heinz ADLER, Hermann GLOECKNER, Albert HENNIG,
Otto MUELLER-EIBENSTOCK, Hajo ROSE,
Ruth WOLF-REHFELDT und Willy WOLFF
Ausstellung
Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Wulf Herzogenrath
am 23. Mai 2019

In der vier­ten Ver­an­stal­tung in der Rei­he zeit.PUNKT im Rah­men der Aus­stel­lung »BAUHAUS Unter ande­ren Umstän­den« dis­ku­tier­ten Prof. Dr. Wulf Her­zo­gen­rath und Dr. Stef­fen Damm anläß­lich des Jubi­lä­ums 100 Jah­re Bau­haus über die Nar­ra­ti­ve, die die all­ge­mei­ne Aus­ein­an­der­set­zung mit die­ser so ein­fluss­rei­chen Schu­le wäh­rend ihres Bestehens 1919 bis 1933 wie auch dar­über hin­aus geprägt haben und wei­ter­hin prä­gen. Wei­te­re The­men waren die Kon­zep­ti­on des neu­en Bau­haus-Muse­ums in Wei­mar, der wie­der­keh­ren­de For­ma­lis­mus­vor­wurf, das uto­pi­sche Poten­ti­al sowie die Aktua­li­tät der Bau­haus-Idee.
Sie­he auch : Wulf Her­zo­gen­rath,
»DAS bau­haus gibt es nicht« (Alex­an­der Ver­lag Ber­lin, 2019, ISBN 978–3-89581–494-5).

In eigener Sache

1919, also vor 100 Jah­ren, wur­de in Wei­mar das Bau­haus gegrün­det. Die Eröff­nung des Bau­haus-Muse­ums in Wei­mar fand aus die­sem Anlass 2019 statt. Als Ort der offe­nen Begeg­nung und Dis­kus­si­on war es Mit­glie­dern des Stif­tungs­ra­tes und Vor­stands der KULTURSTIFTUNG HAUS EUROPA wich­tig, sich über die­ses kul­tu­rel­le Ereig­nis zu infor­mie­ren, und so ver­brach­ten wir drei Tage in Wei­mar und Erfurt auf den Spu­ren der Bau­haus-Archi­tek­tur und des Bau­haus-Designs.

Projekte (Auswahl)

2015 – heu­te fil­mi­sche Inter­views mit bil­den­den Künst­lern, Kunst­ver­mitt­lern und Kunst­his­to­ri­kern zum The­ma : Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se in der bil­den­den Kunst. Bis­her 55 Gesprä­che (je ca. 45 Minu­ten) mit Künst­le­rin­nen, Künst­lern und Kunst­ver­mitt­lern in Deutsch­land
geför­dert von der Stif­tung Auf­ar­bei­tung der SED Dik­ta­tur, der STIFTUNG NEUE KULTUR, Rie­sa efau und der KULTURSTIFTUNG HAUS EUROPA

2016 – 2018 Werk­ver­zeich­nis der Künst­le­rin Eri­ka Stür­mer-Alex
Eri­ka Stür­mer-Alex zählt seit Jahr­zehn­ten zu den mar­kant authen­ti­schen Künst­le­rIn­nen des Kul­tur­rau­mes Ber­lin-Bran­den­burg. Das drückt sich nicht nur in ihrer künst­le­ri­schen Arbeit aus, son­dern auch in ihrem Enga­ge­ment für die Belan­ge der Frau­en in (Alltags)Kultur und Poli­tik. Ihr umfang­rei­ches Werk wird mit einer Mono­gra­fie und einem Werk­ver­zeich­nis gewür­digt.
Das Pro­jekt ist eine Initia­ti­ve der KULTURSTIFTUNG HAUS EUROPA (Idee und Kon­zept) und wird in Koope­ra­ti­on mit der STIFTUNG NEUE KULTUR durch­ge­führt. Unter­stützt wur­de die­se Pro­jekt durch das Minis­te­ri­um für Wis­sen­schaft, For­schung und Kul­tur des Lan­des Bran­den­burg, der Staats­kanz­lei des Lan­des Bran­den­burgs, der Ost­deut­sche Spar­kas­sen­stif­tung mit der Spar­kas­se Mär­kisch-Oder­land und der Stif­tung Kunst­fonds.

2017 – 2018 »In einem ande­ren Land« (Aus­stel­lung in Ber­lin, Dres­den und Erfurt)
Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se an Bei­spie­len zeit­ge­nös­si­scher Foto­gra­fie in Deutsch­land, prä­sen­tiert in Form einer Aus­stel­lung mit Begleit­buch im Ber­li­ner Haus am Kleist­park.
Die­ses Koope­ra­ti­ons­pro­jekt wird mit der STIFTUNG NEUE KULTUR und in Zusam­men­ar­beit mit den Aus­stel­lungs­sta­tio­nen :
Haus am Kleist­park Ber­lin, Kul­tur­fo­rum Dres­den rie­sa efau und der Kunst­hal­le Erfurt durch­ge­führt. Geför­dert wird die­ses Pro­jekt von der Stif­tung Auf­ar­bei­tung der SED Dik­ta­tur und der STIFTUNG PREUSSISCHE SEEHANDLUNG.

2012 – 2013 Geschlos­se­ne Gesell­schaft (Aus­stel­lung).
Künst­le­ri­sche Foto­gra­fie in der DDR 1949 bis 1989 in der Ber­li­ni­schen Gale­rie, Kura­to­ren :
Ulrich Dom­rö­se, T.O. Immisch, Gabrie­le Musch­ter, Uwe Warn­ke.
85.000 Besu­cher, Kata­log ver­grif­fen / geför­dert von der Bun­des­kul­tur­stif­tung

In Planung

2019 Aus­stel­lung »30 Jah­re Mau­er­fall« in der Gale­rie Schloss Bies­dorf

2020 Aus­stel­lung »100 Jah­re Groß-Ber­lin« im Haus am Kleist­park

2021 Werk­ver­zeich­nis der Künst­le­rin Sabi­na Grzimek mit Aus­stel­lung im Kunst­haus Dah­lem

Publikationen

Pri­vat­in­itia­ti­ve für Kul­tur (1992)
Gabrie­le Musch­ter, Rupert Graf Strach­witz (Hrsg.)

Wirt­schaft und Kul­tur in Pots­dam (1992)
Vol­ker Kirch­berg

kul­tur unter­neh­men – unter­neh­men kul­tur (1996)
Kul­tur­braue­rei (Hrsg.)

Erin­nern für die Zukunft –
Auf dem Weg zu einer euro­päi­schen Erin­ne­rungs­kul­tur
Ein Pro­jekt der Kul­tur­stif­tung Haus Euro­pa 2000–2009
Rupert Graf Strach­witz (Hrsg.)

Kul­tur­er­be – Eck­stein Euro­pas (2007)
Sneška Qua­edvlieg-Mihai­l­o­vić, Rupert Graf Strach­witz (Hrsg.)

Kul­tur­spon­so­ring in der Dis­kus­si­on :
Deutsch­land und Euro­pa
(1995)
KULTURSTIFTUNG HAUS EUROPA (Hrsg.)

Stiftungsrat

Dr. Stephan Nobbe

Dr. Stephan Nobbe

Vor­sit­zen­der

Ste­phan Nob­be wur­de 1943 in Polen gebo­ren und wuchs in Fran­ken auf. Nach dem Abitur am Huma­nis­ti­schen Gym­na­si­um in Coburg stu­dier­te er in Erlan­gen Neue­re Geschich­te, Reli­gi­ons- und Geis­tes­ge­schich­te und Islam­wis­sen­schaft.

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Nach sei­ner Pro­mo­ti­on über ein The­ma zur Ide­en­ge­schich­te Preu­ßens im 19. Jahr­hun­dert trat er 1972 in die Diens­te des Goe­the-Insti­tuts als Sprach­leh­rer, Kul­tur­re­fe­rent und Insti­tuts­lei­ter. Nach mehr als 35-jäh­ri­ger Dienst­zeit ging er 2008 in den Ruhe­stand und lebt seit­dem in Ber­lin.

S.N. hat von sei­nen 30 Jah­ren Tätig­keit im Aus­land die ers­ten 10 Jah­re in der isla­mi­schen Welt ver­bracht, eine wei­te­re Deka­de in den USA (Insti­tuts­lei­ter San Fran­cis­co und Regio­nal­lei­ter New York). 1990 bau­te er das Goe­the-Insti­tut in War­schau auf, als Lei­ter des Goe­the-Insti­tuts in Prag war er als Regio­nal­be­auf­trag­ter auch für die Arbeit der 9 Goe­the-Insti­tu­te in der Regi­on Mit­tel­ost­eu­ro­pa ver­ant­wort­lich.

Sei­ne beson­de­re Bin­dung an das »Neue Euro­pa« erklärt sich zu einem Teil aus sei­ner Her­kunft, aber auch aus sei­ner Fas­zi­na­ti­on für die Geschich­te und die Kul­tur die­ser Regi­on. Sie erklärt sei­nen Wunsch, nach sei­ner akti­ven Dienst­zeit in den Län­dern des öst­li­chen Euro­pas, Begeg­nun­gen vor allem jun­ger Men­schen zu för­dern und das Wis­sen um die Geschich­te und die Kul­tur der Län­der wach­zu­hal­ten, die frü­her hin­ter dem »Eiser­nen Vor­hang« lagen.

Uwe Warnke

Uwe Warnke

stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der

Uwe Warn­ke, Jahr­gang 1956, lebt in Ber­lin, Autor, Her­aus­ge­ber, Ver­le­ger, Kura­tor

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Pro­jekt­ar­beit (Aus­wahl)

1982 Grün­dung und (bis 1989 ille­ga­le) Her­aus­ga­be der ori­gi­nal-gra­fi­schen Künst­ler­zeit­schrift ENTWERTER/ODER in Ost­ber­lin (bis 2015 sind 99 Aus­ga­ben und 28 Son­der­aus­ga­ben erschie­nen)

1990 Grün­dung des Uwe Warn­ke Ver­la­ges. Beschäf­ti­gung mit Buch­kunst, expe­ri­men­tel­ler Lite­ra­tur und zeit­ge­nös­si­scher Kunst.

1999 Mit­be­grün­der der Buch­künst­ler­grup­pe 13 +; Grup­pen­aus­stel­lun­gen in Deutsch­land, Frank­reich, Japan, Est­land und den USA

2003 – 2013 text­kri­ti­sche Arbeit im Lite­ra­tur­sa­lon TEXTTOTAL (gemein­sam mit Ralf B. Kor­te und D. Hol­land-Moritz). Auf­trit­te in Ber­lin, Rheins­berg, Zella-Meh­lis, Graz

2008 Mit­glied der Pro­jekt­grup­pe Poe­sie des Unter­grunds. (Quaas/Warnke/Günther). Durch­füh­rung der Aus­stel­lung Poe­sie des Unter­grunds. Die Lite­ra­ten- und Künst­ler­sze­ne Ost­ber­lins 1979 bis 1989 im Herbst 2009 (20 Jah­re Herbst 89 / geför­dert vom HKF) in Ber­lin, Rheins­berg und Jena. Aus­stel­lungs­rei­se nach Greifs­wald, New York, Neu­stre­litz, Basel, Thes­sa­lo­ni­ki usw.

2012 – 2013 Co-Kura­tor der Aus­stel­lung Geschlos­se­ne Gesell­schaft. Künst­le­ri­sche Foto­gra­fie in der DDR 1949 bis 1989 in der Ber­li­ni­schen Gale­rie (85.000 Besu­cher, Kata­log ver­grif­fen / geför­dert von der Bun­des­kul­tur­stif­tung).

2014 Beginn eines Film-Inter­view­pro­jek­tes (gemein­sam mit Gabrie­le Musch­ter) In einem ande­ren Land mit Künst­le­rin­nen und Künst­lern, Kunst­ver­mitt­le­rin­nen und Kunst­ver­mitt­lern zu Fra­gen des Ein­flus­ses ver­än­der­ter gesell­schaft­li­cher Ver­hält­nis­se auf das künst­le­ri­sche Werk und die Bio­gra­fie (Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se / geför­dert von der Stif­tung Auf­ar­bei­tung). Bis jetzt sind 58 fil­mi­sche Inter­views rea­li­siert.

2016 Die 100. Aus­ga­be von ENTWERTER/ODER ist erschie­nen.

Ver­öf­fent­li­chun­gen (Aus­wahl)seit 1982 ENTWERTER/ODER, klein­auf­la­gi­ges, ori­gi­nal-gra­fi­sches Künst­ler­pro­jekt (Kunst im Ori­gi­nal und Tex­te als Erst­ver­öf­fent­li­chung) . Bis 2016 sind 99 regu­lä­re Aus­ga­ben erschie­nen. Zuletzt ENTWERTER/ODER Nr. 100, Ber­lin 2016

Sabi­ne Gol­de und Uwe Warn­ke, Erfah­run­gen mit der Buch­kunst vor und nach 1989, Buch­ver­hand­lun­gen II, Offen­bach, 2009

Uwe Warn­ke und Inge­borg Quaas, Die Addi­ti­on der Dif­fe­ren­zen. Die Lite­ra­ten- und Künst­ler­sze­ne Ost­ber­lins 1979 bis 1989, Ver­bre­cher Ver­lag, 2009

Uwe Warn­ke und Peter Thie­me, frei sehen. Port­fo­lio zeit­ge­nös­si­scher Foto­gra­fie. 28. Son­der­aus­ga­be ENTWERTER/ODER, Ber­lin 2014, Kata­log zur Aus­stel­lung »In einem ande­ren Land«, Ber­lin 2017, Kata­log zur Aus­stel­lung »Ins Offe­ne…«, Hal­le 2018

Mit­ar­beit an zahl­rei­chen Künst­ler­bü­chern. Aus­stel­lungs­be­tei­li­gun­gen im In- und Aus­land.

Gunar Barthel

Gunar Barthel

Mit­glied

Gunar Bart­hel wur­de 1954 in Karl-Marx-Stadt (Chem­nitz) gebo­ren.
1973–1978 Stu­di­um der Ger­ma­nis­tik und Lite­ra­tur­wis­sen­schaft in Leip­zig

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1979 Lei­tung der »gale­rie« oben » in Karl- Marx-Stadt (Chem­nitz); durch Aus­stel­lun­gen, Publi­ka­tio­nen, Edi­tio­nen, Kunst­pro­jek­te, Werk­statt­ta­ge, Plein­airs, Sym­po­si­en, inter­me­diae­re Per­for­man­ces, sowie die »Mitt­wochs­ver­an­stal­tun­gen« (u.a. expe­ri­men­tel­le Musik, Fil­me, Lesun­gen) wird die Gale­rie Oben zu einem Forum non­kon­for­mer Kunst in der DDR

1986 Auf­nah­me in den Ver­band Bil­den­der Künst­ler als Kunst­wis­sen­schaft­ler

1987 am 3.10. Aus­bür­ge­rung aus der DDR

1987–1989 Arbeit für ver­schie­de­ne Gale­ri­en und Muse­en in Bre­men, u.a. Aus­stel­lun­gen u.a. von Pie­ro Dora­zio, Gise­le Freund, Hel­ge Lei­berg, Guen­ther Ücker, Wee­gee sowie Publi­ka­tio­nen zur Kunst in der DDR (u.a. Mit­ar­beit Doku­men­ta­ti­on zur Kunst und Kunst­po­li­tik der DDR, Nis­hen-Vlg.)

1989 am 20.10. Eröff­nung der eige­nen Gale­rie in West-Ber­lin

1989–2005 Ver­tre­tung der Künst­ler Karl-Heinz Adler, Ger­hard Alten­bourg, Carl­fried­rich Claus, Her­mann Glöck­ner, Klaus Häh­ner-Spring­mühl, Micha­el Mor­g­ner, Tho­mas Ranft, Hel­mut Sturm, Max Uhlig, Stef­fen Vol­mer auf den inter­na­tio­na­len Kunst­mes­sen, u.a. Art Basel, Arco Madrid, Art Cco­lo­gne

Seit 1989 ca. 500 Aus­stel­lun­gen in unse­ren 3 Gale­ri­en in Ber­lin, Köln, Chem­nitz, in Muse­en und ca. 250 Kata­lo­ge, ca. 100 Map­pen­wer­ke und Künst­ler­bü­cher sowie Publi­ka­tio­nen

Seit 2006 Ver­än­de­rung der Gale­rie­ar­beit, die Direkt­ver­tre­tung der Künst­ler wird been­det, es erfolgt die Kon­zen­tra­ti­on auf das Spe­zi­al­ge­biet »Non­kon­for­me Kunst in der DDR – 1949–1990«.

Seit 2007 Auf­bau eines Archiv- und Doku­men­ta­ti­ons­zen­trums zur Kunst in der DDR. Ver­stärk­te Zusam­men­ar­beit mit Muse­en und Stif­tun­gen

2012 Betei­li­gung an natio­na­len und inter­na­tio­na­len Aus­stel­lun­gen, ver­stärkt publi­zis­ti­sche Tätig­keit, Mit­her­aus­ga­be Werk­ver­zeich­nis von Karl-Heinz ADLER).

Der begeh­ba­re Expe­ri­men­tal­raum von Carl­fried­rich CLAUS wird in der Aus­stel­lung ‘The Way Of Wri­ting’ im Zen­dai Hima­la­yan Art Muse­um, Shang­hai (Nov. – Dez. 2012, mit Kata­log, chin./engl./dt.) gezeigt.

2013 Text, Bio- und Biblio­gra­phie zu Klaus Häh­ner-Spring­mühl für die Retro­spek­ti­ve im Künst­ler­haus Betha­ni­en (zus. Mit Chris­toph Tan­nert

2014 Jubi­lä­um »25 Jah­re GALERIE BARTHEL + TETZNER Ber­lin«

2016/17 In erwei­ter­ten Gale­rie­räu­men wer­den die Aus­stel­lun­gen »Künst­ler­bü­cher in der DDR“, Map­pen­wer­ke aus der DDR« und »Die Künst­ler­grup­pe CLARA MOSCH« gezeigt.

2017/18 Das Muse­um Bar­beri­ni in Pots­dam zeigt die Aus­stel­lung »Hin­ter der Mas­ke. Kuenst­ler in der DDR«. Die Gale­rie Bart­hel+ Tetz­ner ist mit Leih­ga­ben von Her­mann GLOECKNER, Klaus HAEHNER-SPRINGMUEHL und Micha­el MORGNER betei­ligt.

2018 Retro­spek­ti­ve Klaus HÄHNER-SPRINGMÜHL im Muse­um der bil­den­den Küns­te Leip­zig und in der GAELRIE BARTHEL + TETZNER (Gespräch Dr. Alfred Wei­din­ger + Dr. Stef­fen Damm + Tho­mas Flor­schütz am 18.10.2018)

2019 in Zusam­men­ar­beit mit der Kul­tur­stif­tung Haus EUROPA : Aus­stel­lung „BAUHAUS – Unter ande­ren Umstän­den – mit Wer­ken von Karl-Heinz ADLER, Her­mann GLOECKNER, Albert HENNIG, Otto MUELLER-EIBENSTOCK, Hajo ROSE, Ruth WOLF-REHFELDT und Wil­ly WOLFF.

Dr. Steffen Damm

Dr. Steffen Damm

Mit­glied

Stef­fen Damm wur­de 1965 in Lich (Hes­sen) gebo­ren
1986–1994 Stu­di­um der Fächer Neue­re deut­sche Lite­ra­tur und Theaterwissenschaft/Medienwissenschaft an der Phil­ipps-Uni­ver­si­tät Marburg/Lahn (1986–1988) sowie an der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin (1988–1994)

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1994–1996 wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter am Insti­tut für Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­schich­te und ange­wand­te Kul­tur­wis­sen­schaf­ten der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin

1989–1995 und seit 2017 fes­ter frei­er Mit­ar­bei­ter der Feuil­le­ton-Redak­ti­on des Tages­spie­gel (Schwer­punk­te : Lite­ra­tur­kri­tik, Ver­an­stal­tungs­be­spre­chun­gen)

seit 1993 Tätig­keit als frei­er Autor. Zahl­rei­che Publi­ka­tio­nen (Mono­gra­phi­en, Antho­lo­gi­en, Bei­trä­ge für Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten) zu lite­ra­ri­schen, kul­tur- und medi­en­his­to­ri­schen The­men sowie zum Kul­tur­stand­ort Ber­lin

1995–2004 Lehr­auf­trag an der Hoch­schu­le für Musik »Hanns Eis­ler«, Ber­lin, Insti­tut für Kul­tur- und Medi­en­ma­nage­ment, Schwer­punkt­be­reich : Medi­en­ge­schich­te und Medi­en­theo­rie

1996–1999 Chef­lek­tor der Ver­la­ge Fannei & Walz und FAB, Ber­lin

1999–2017 Chef­lek­tor bei Bos­tel­mann & Sie­ben­haar Ver­lag + Medi­en, Ber­lin (seit 2006 B&S Sie­ben­haar Ver­lag)

2004–2014 Wis­sen­schaft­li­cher Assis­tent am Insti­tut für Kul­tur- und Medi­en­ma­nage­ment der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin (IKM), Schwer­punkt­be­rei­che : Popu­lar­kul­tur, Erleb­nis­ge­sell­schaft, Medi­en­ge­schich­te und Medi­en­theo­rie, Geschich­te und Theo­rie der Wer­bung

2009–2017 Wis­sen­schaft­li­cher Koor­di­na­tor der Ber­lin­Me­dia­Pro­fes­sio­nal­School am IKM

2014–2017 Lehr­auf­trä­ge sowie pro­jekt­ge­bun­de­ne For­schungs­tä­tig­keit für das Insti­tut für Kul­tur- und Medi­en­ma­nage­ment der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin

2018 Kon­zep­ti­on und Abfas­sung der Stu­die Dimen­sio­nen der Club­kul­tur (AT) für die Club­com­mis­si­on Ber­lin e.V. im Auf­trag der Senats­ver­wal­tung für Wirt­schaft, Ener­gie und Betrie­be

Seit 2018 Kon­zep­ti­on und Mode­ra­ti­on der Ver­an­stal­tungs­rei­he zeit.PUNKT – Kunst und Gesprächs­kul­tur der KULTURSTIFTUNG HAUS EUROPA.

2018–2019 Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter von Dr. Her­mann Otto Solms, Deut­scher Bun­des­tag

Ver­öf­fent­li­chun­gen (Aus­wahl)

René Koch, Abge­schminkt. Mein Leben, mei­ne Sün­den, mei­ne Zeit, Ber­lin 2016.

Das kura­tier­te Ich. Jugend­kul­tu­ren als Medi­en­kul­tu­ren im 21. Jahr­hun­dert, Ber­lin 2012 (mit Sirk­ka Jen­dis, Moritz Mül­ler-Wirth, Klaus Sie­ben­haar).

Bri­git­te Gro­t­hum, Mein Jeder­mann. Eine Ber­li­ner Thea­ter-Geschich­te. Ber­lin 2006.

Ernst Lit­faß und sein Erbe. Eine Kul­tur­ge­schich­te der Lit­faß­säu­le, Ber­lin 2005 (mit Klaus Sie­ben­haar).

Ber­lin XXL. Eine Stadt im Super­la­tiv (mit Kai-Ulrich Har­nisch). Ber­lin 2003.

Curt Riess, Ber­lin Ber­lin 1945–1953, hrsg. und mit einem Nach­wort von Stef­fen Damm, Ber­lin 2002.

Horst Urb­schat, Ber­lin im Jah­re Null. Foto­re­por­ta­gen 1945–1949, hrsg. und mit einem Vor­wort von Stef­fen Damm, Ber­lin 2002.

Die Archäo­lo­gie der Zeit. Geschichts­be­griff und Mythos­re­zep­ti­on in den jün­ge­ren Tex­ten von Botho Strauß, Opla­den, Wies­ba­den 1998.

»Rück­bli­cke sind nötig, um vor­aus­schau­en zu kön­nen«. Der Cor­nel­sen Ver­lag 1946–1996, Ber­lin 1996.

Ber­lin Kul­tur. Iden­ti­tät, Ansich­ten, Leit­bild, Ber­lin 1995 (mit Klaus Sie­ben­haar).

Der Poet im Affen­haus. Zoo­ge­schich­ten, hrsg. und mit einem Nach­wort von Stef­fen Damm, Ber­li­ner Tex­te, Neue Fol­ge, Bd. 11, Ber­lin 1994.

Hubert Schneider

Hubert Schneider

Mit­glied

Hubert Schnei­der, Jahr­gang 1962 wuchs in Jena auf. Nach Berufs­aus­bil­dung mit Abitur folg­te ein Stu­di­um »Maschi­nen­in­ge­nieur­we­sen (FH

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1988–1985 Abschluss.

1987–1991 Stu­di­um »Arbeits- und Inge­nieur­psy­cho­lo­gie« an der Hum­boldt Uni­ver­si­tät zu Ber­lin (sie­ben Semes­ter)

seit 1990 als Finanz­dienst­leis­ter tätig

Aus­bil­dung und Abschluss / Fach­wirt für Finanz­be­ra­tung (IHK) 2002–2004

Aus­bil­dung und Abschluss / Stif­tungs­be­ra­ter 2014

Aus­bil­dung und Abschluss / Genera­tio­nen­be­ra­ter (IHK) 2016

Aus­bil­dung und Abschluss / »Zer­ti­fi­zier­ter Spe­zia­list Ruhe­stands­pla­nung (FH)« 2019 

Vorstand

Gabriele Muschter

Gabriele Muschter

Vor­stands­vor­sit­zen­de

Gabrie­le Musch­ter wur­de 1946 in Ora­ni­en­baum bei Des­sau gebo­ren.
Sie stu­dier­te von 1974–1979 Kunstwissenschaft/Ästhetik an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin.
Schon seit frü­her Jugend beschäf­tig­te sie sich mit bil­den­der Kunst über zugäng­li­che Lite­ra­tur, Aus­stel­lun­gen und Kata­lo­ge.

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Von 1970–1974 gab sie die „Mit­tei­lun­gen“ des Ver­ban­des Bil­den­der Künst­ler der DDR (eine inter­ne Infor­ma­ti­ons­zeit­schrift) her­aus, die 6mal pro Jahr erschien.

1979 über­nahm sie die Lei­tung der in den 80er Jah­ren legen­dä­ren Gale­rie Mit­te in Dres­den.

1984 bis 1987 Aspi­ran­tur an der Hum­boldt Uni­ver­si­tät zu Ber­lin, The­ma : Foto­gra­fie der 70er/80er Jah­re in der DDR.

Seit 1987 frei­be­ruf­li­che Tätig­keit als Kunsthistorikerin/Kunstvermittlerin.

1990 Staats­se­kre­tä­rin im Minis­te­ri­um für Kul­tur der DDR (ers­te demo­kra­tisch gewähl­te und zugleich letz­te DDR-Regie­rung).

Seit 1990 Kul­tur­be­ra­tung für Bun­des- und Lan­des­be­hör­den so wie Unter­neh­men wie Phil­ipp Mor­ris, AEG, Ost­dt. Spar­kas­sen- und Giro­ver­band, Gaede­ke Group, Procter&Gamble

1990 bis 2010 im Vor­stand der Stif­tung NEUE KULTUR und Vor­sit­zen­de des Stif­tungs­ra­tes der KULTURSTIFTUNG HAUS EUROPA (KHS),

1994–1998 Mit­glied der Geschäfts­lei­tung der KULTURBRAUEREI Ber­lin

2001 Grün­dung der Fir­ma VISTA – Kul­tur, Bera­tung, Ver­mitt­lung

1998–2002 Part­ner für Ber­lin, Lei­te­rin Bereich Mit­tel- und Ost­eu­ro­pa

2002–2006 Bera­tung des Koor­di­na­tors des Regie­ren­den Bür­ger­meis­ters für Mit­tel- und Ost­eu­ro­pa, Geschäfts­füh­re­rin des MOE-Clubs

Ab 2006 frei­be­ruf­lich als Kunst­wis­sen­schaft­le­rin, Kura­to­rin, Autorin, Redak­teu­rin, Lek­to­rin tätig

seit 2010 Vor­stand der KHS.

2012–2014 stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de des Doku­men­ta­ti­ons­zen­trums Pro­ra e.V. 

Bernd Petrikat

Bernd Petrikat

Vor­stand

Bernd Petri­kat wur­de 1951 in Düs­sel­dorf gebo­ren. Stu­di­um der Sozi­al­päd­ago­gik an der Fach­hoch­schu­le Düs­sel­dorf von 1972–1975.

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1975–1978 Sozi­al­päd­ago­ge beim Jugend­amt der Stadt Düs­sel­dorf

1978–1982 Stu­di­um der Sozio­lo­gie an der FU Ber­lin

1982–1999 selb­stän­di­ger Kauf­mann

seit 2000 in Ber­lin selb­stän­dig als Foto­graf und Gra­fik-Desi­gner

c/o Gabriele Muschter
Choriner Straße. 52
D - 10435 Berlin
Fon +49 30 44 17 138
post@kulturstiftung-haus-europa.de

Vorstand Gabriele Muschter
gabriele.muschter@gmx.de

Vorstand Bend Petrikat
petrikat@art-kontrast.de